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Die Saat von Skolelinux wurde an einem warmen Sommertag im Jahr 2001 gepflanzt. Als eine Gruppe von vier Computertalenten anfing über die Computersituation an Schulen zu diskutieren und wie sehr ihnen die Marktbeherrschung durch proprietäre Software missfiel. Sie träumten von einem besseren Szenario. In dem norwegische Schüler in den Genuss von nativ übersetzter Software kämen und Zugang zum Quellcode hätten, um daraus lernen zu können. Sie waren sich auch der Probleme der Schulen mit den hohen Kosten und den Einschränkungen, die proprietäre Software mit sich bringt, bewusst. Die Saat von Skolelinux wurde an einem warmen Sommertag im Jahr 2001 gelegt. Als eine Gruppe von vier Computertalenten anfing über die Computersituation an Schulen zu diskutieren und wie sehr ihnen die Marktbeherrschung durch proprietäre Software missfiel. Sie träumten von einem besseren Szenario. In dem norwegische Schüler in den Genuss von nativ übersetzter Software kämen und Zugang zum Quellcode hätten, um daraus lernen zu können. Sie waren sich auch der Probleme der Schulen mit den hohen Kosten und den Einschränkungen, die proprietäre Software mit sich bringt, bewusst.

Was ist Debian Edu/Skolelinux?

Debian Edu/Skolelinux ist ein Betriebssystem für den Bildungsbereich und ein gleichzeitig ein reines Debian. Da skole [skuːlə] das norwegische Wort für Schule ist, ist die wörtliche Übersetzung von Skolelinux "Schul-Linux". Es wurde als eine umfassende freie Softwarelösung geschaffen, welche auf die Ressourcen und Bedürfnisse von Schulen zugeschnitten ist und wird derzeit von einer großen und wachsenden internationalen Gemeinschaft entwickelt. Skolelinux bietet eine Terminalserver-Umgebung, welche für die meisten Bildungsszenarien geeignet ist und wird mit den wichtigsten Diensten vorkonfiguriert ausgeliefert. Es ermöglicht sowohl einen technischen als auch einen nicht-technischen Installationsprozess, abhängig von den Bedürfnissen und dem Fachwissen des Benutzers. Dies vereinfacht mittlere bis große Systemimplementierungen und -konfigurationen erheblich.

Ein wenig Geschichte

Die Saat von Skolelinux wurde an einem warmen Sommertag im Jahr 2001 gelegt. Als eine Gruppe von vier Computertalenten anfing über die Computersituation an Schulen zu diskutieren und wie sehr ihnen die Marktbeherrschung durch proprietäre Software missfiel. Sie träumten von einem besseren Szenario. In dem norwegische Schüler in den Genuss von nativ übersetzter Software kämen und Zugang zum Quellcode hätten, um daraus lernen zu können. Sie waren sich auch der Probleme der Schulen mit den hohen Kosten und den Einschränkungen, die proprietäre Software mit sich bringt, bewusst.

Mit großem Enthusiasmus begannen sie an einer Lösung zu arbeiten und gründeten am 2. Juli 2001 offiziell das Skolelinux-Projekt. 25 Programmierer und Übersetzer taten sich zusammen, um Lernsoftware zu verbessern und zu fördern. Natürlich waren einige Pioniere mehr daran interessiert Software zu entwickeln. Und einige andere daran, so viele muttersprachliche Übersetzungen wie möglich bereitzustellen.
Etwa zur gleichen Zeit startete Raphael Herzog in Frankreich das Debian-Edu-Projekt um eine bildungsbezogene Meta-Paket-Sammlung zu erstellen und die beiden Projekte schlossen sich 2003 zusammen.

Bald wuchs die Bedeutung von Debian Edu/Skolelinux und das Projekt verband sich mit der Organisation "Free Software in Schools" (früher "Linux in schools" genannt), welche am 16. Juli 2001 gegründet wurde. Im Laufe des Jahres 2002 schlossen sich deutsche Lehrer, Entwickler und Übersetzer Skolelinux an. Im Jahr 2003 wurde Skolelinux schrittweise als Standardbestandteil von Debian aufgenommen und seitdem haben viele Entwickler aus der ganzen Welt an dem Projekt mitgearbeitet. Im Jahr 2002 wurde Skolelinux in einer Pilotphase an elf norwegischen Schulen getestet und auch in Hamburger Schulen eingeführt.

Debian Edu oder Skolelinux?

Irgendwann im Frühjahr/Sommer 2001 begannen sowohl das Debian-Edu- als auch das Skolelinux-Projekt als unabhängige Versuche eine GNU/Linux-Distribution für Bildungszwecke zu erstellen. Raphael Herzog startete das Debian-Edu-Projekt als Mitglied einer Gruppe namens IIRC mit dem Ziel, bildungsbezogene Meta-Pakete zu erstellen. Und Skolelinux begann von einer norwegischen Gruppe als ein Projekt, das eine CD-Distribution erstellen sollte. Nach anfänglicher Zusammenarbeit überließ die französische Gruppe die Pflege der Pakete der norwegischen Gruppe, die damit begann sie auf ihre CD zu bringen. Zu dieser Zeit trugen Leute aus der ganzen Welt etwas bei und an diesem Punkt wurden beide Projekte effektiv eins. Einige sagen, dass Debian Edu der Name des Projekts ist und Skolelinux der Name der Distribution, aber in der Praxis beziehen sich beide Namen nun tatsächlich auf das gleiche Projekt.

Projektziele

  • Eine komplette Lösung schaffen: Eine komplette Lernsoftwarelösung bereitstellen die für reale Szenarien geeignet ist und völlig kostenlos ist.

  • Technische Barrieren abbauen: Der beste Weg eine weite Verbreitung zu erreichen, ist die Vereinfachung von Installation, Benutzung, Wartung und Administration. Debian Edu/Skolelinux sollte out-of-the-box funktionieren.

  • Internationaler Umfang: als Teil eines gemeinschaftlichen Projekts ist es wichtig so viele Übersetzungen wie möglich anzubieten, die nahe an der Muttersprache sind.

  • Ökosystem für Lernsoftware: es ist erforderlich freie Lernsoftware zu finden, zu paketieren und zu klassifizieren.

  • Dokumentation für den Unterricht: es ist wichtig, nicht nur eine großartige Plattform zur Verfügung zu stellen, sondern auch eine Dokumentation, welche aucher für den Unterricht nutzbar ist.

Warum sollte man es in Betracht ziehen?

Vorteile

  • Es ist Freie Software: nicht nur im Preis, sondern auch in der Art und Weise wie Schulen sie nutzen dürfen. Dies ist ethisch wichtig da für ein Bildungsumfeld vermieden werden sollte eine Arena zu sein, in der zu Lizenz-Piraterie ermutigt wird oder akzeptiert wird. Vielmehr sollte das Bildungsumfeld ein Ort sein, der das Erarbeiten und Teilen von Wissen fördert. Dieses Projekt bietet benutzerfreundliche Lizenzen, die Rechte und nicht Pflichten vergeben.

  • Bietet Kontrolle: Benutzer können selbst entscheiden wann sie Hard- oder Software aufrüsten und sind so in der Lage unabhängig vom Einfluss eines Anbieter zu bleiben.

  • Wirtschaftliche Einsparungen: Teleplan, eine unabhängige Agentur, veröffentlichte einen Bericht, der zu dem Schluss kommt, dass dank der vereinfachten Wartung im Vergleich zu einer traditionellen Arbeitsplatzinfrastruktur bis zu 60 % an Kosten eingespart werden können. Beachten Sie, dass Kosteneinsparung nicht gleichbedeutend mit keine Kosten sind.

  • Rock solid: Es ist ein stabiles und zuverlässiges System, welches einfach funktioniert. Außerdem ist es weniger anfällig für Viren, Würmer und bösartige Handlungen.

  • Löst reale Anforderungen: Es wurde von Schulen und für Schulen entwickelt und ist daher von Natur aus für reale Szenarien ausgelegt.

  • Starke Unterstützung: Da es Teil von Debian ist, profitiert es von einer großen und lebendigen Gemeinschaft. Da bedeutet viel Schwung und Entwicklung und garantiert, dass es für eine sehr lange Zeit bestehen bleibt und uns begleitet.

  • Ökologisch: Es hilft den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Es hat sich als energieeffizienter erwiesen als eine traditionelle unabhängige Arbeitsplatzinfrastruktur und Terminalserver ermöglichen auch die Wiederverwendung alter Hardware, um als Thin Clients zu fungieren.

Meinungen und Artikel

Werfen Sie einen Blick auf einige interessante ?Meinungen and ?Atikel

Wo stehen wir jetzt?

Aktuelle Erfolge

  • Die bestehende Lösung vereinfacht die Verwaltung und Wartung:
  • Benutzerzentralisierung: ermöglicht den Schülern den Zugriff auf ihre persönlichen Verzeichnisse (Home--Verzeichnisse) mit ihren persönlichen, benutzerdefinierten Einstellungen für die Nutzung weitere Dienste mit einem einzigen Benutzer und Passwort auf jedem Rechner des Netzwerks.

  • Proxy-Caching: ermöglicht die Überwachung der Internetnutzung und das Caching der aus dem Internet heruntergeladenen Dateien sorgt für ein schnelleres Surferlebnis.

  • Ressourcensharing: Hardware wie Drucker können gemeinsam genutzt und überall im Netzwerk verfügbar gemacht werden. Kostensenkungen:

  • Verwendung von freier Software: es sind keine Lizenzen zu bezahlen.

  • Ermöglichung der Wiederverwendung von Hardware: alte Hardware wird oft wiederverwendet, um als Thin Client zu dienen.

  • Stromsparend sein: Da nur wenige Server verwendet werden, können sie die Rechenleistung besser optimieren als viele weitere Workstations.

  • Geringerer Wartungsaufwand: da weniger "intelligente" Maschinen in der Infrastruktur betrieben werden, ist es weniger wahrscheinlich, dass sie ausfallen. Und wenn es zu Ausfällen kommt, ist es einfacher (und schneller) die Maschinen wiederherzustellen. Dadurch können Kosten gesenkt werden:

  • Verwendung von freier Software: es sind keine Lizenzen zu bezahlen.

  • Ermöglichung der Wiederverwendung von Hardware: alte Hardware wird oft wiederverwendet, um als Thin Client zu dienen.

  • Stromsparend sein: Da nur wenige Server verwendet werden, können sie die Rechenleistung besser optimieren als viele weitere Workstations.

  • Geringerer Wartungsaufwand: da weniger "intelligente" Maschinen in der Infrastruktur betrieben werden, ist es weniger wahrscheinlich, dass sie ausfallen, und wenn es zu Ausfällen kommt, ist es einfacher und schneller, die Maschinen wiederherzustellen. Bedient reale Szenarien:

  • Relevante Software: es wird mit einer großen Sammlung relevanter Lernsoftware verteilt.

  • Weitgehend übersetzt: es hat eine beachtliche Anzahl von muttersprachlichen Übersetzungen erreicht.

  • Verwendung von freier Software: ermöglicht Modifikationen um speziellen Bedürfnissen besser gerecht zu werden. Ist dokumentiert:

  • Befähigung der Benutzer: ermöglicht den Benutzern ihre Probleme zu lösen und anderen in einer wachsenden internationalen Gemeinschaft zu helfen.

  • Erweitert die Fähigkeiten der Lehrer: indem es ihnen ermöglicht ihre Lehrmethoden zu verbessern. Das Debian Edu / Skolelinux Projekt trägt dazu bei viele Technologien zu testen und zu entwickeln:

  • Debian-Installer: es hat einen großen Beitrag bei der Neuerstellung des Debian-Installers geleistet.

  • LTSP v.5: es hat umfangreiche Entwicklungen und Tests von Thin Clients und Diskless-Workstations auf LTSP v.5 durchgeführt.

    Detailliertere Informationen können auf den Produkt-Seiten gefunden werden.